Sonntag 11:30 bis 13:00

Sonntag 11:30 bis 13:00

Ich will mich gesünder verhalten – aber immer wieder kommt etwas dazwischen

Was hindert Dich daran, Dein Wissen über einen gesünderen Lebensstil in die Tat umzusetzen? Was kommt Dir immer wieder dazwischen? Warum gibst Du dem eine höhere Priorität als Deiner Gesundheit? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Workshop. Du bekommst Impulse in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Umgang mit Stress. Im Austausch mit der Gruppe wirst Du Dir Deiner Ressourcen bewusster. Zum Abschluss definierst Dur Dein individuelles Ziel und konkrete Schritte, um eine Veränderung zu einem gesünderen Lebensstil umzusetzen.

Referentin: Barbara Schmitz, systemische Coach (dvct) und Sportwissenschaftlerin (M.A.), arbeitet als Gesundheitscoach für Privatpersonen und Unternehmen sowie im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Sister Cities stand together. Städtepartnerschaftlicher Austausch mit lesbischen Aktivistinnen

Sichtbarkeit von Lesben ist auch ein kommunalpolitisches Thema – ebenso die Wahrung der Menschenrechte weltweit! Wir berichten über Städtepartnerschaften als kommunalpolitisches Instrument, um Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenzubringen. Unter dem Motto: „Sister Cities stand together“ hat die Stadt Köln bislang zweimal die Anregung des Arbeitskreises Sichtbarkeit von Lesben der Stadt-AG für Lesben, Schwule und Transgender aufgegriffen, anlässlich des Kölner CSD bewusst lesbische Aktivistinnen aus Kölner Partnerstädten einzuladen.
Wir erläutern die Voraussetzungen und Durchführung dieser Aktion und zeigen dazu einige Fotoimpressionen. Im zweiten Workshop-Teil laden wir ein, über Erfahrungen oder Pläne in anderen Kommunen zu diskutieren und Ideen auszutauschen.

Referentinnen und Moderation:
Susanne Bonnemann, Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen, Stadt Köln.
Carolina Brauckmann, rubicon e.V., AK Sichtbarkeit von Lesben/Mitglied in der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender,  Stadt Köln.

Mütter und Sorgerecht. Lesben, denen ihre Kinder weggenommen wurden

Musstest du mit der Drohung leben, dass dir dein Kind weggenommen wird, weil du lesbisch lebst? Oder wurden dir deine Kinder genommen, weil eine lesbische Mutter angeblich schlecht für das Kindeswohl war? Hast du zähneknirschend ungünstige Vereinbarungen mit dem Vater deiner Kinder getroffen, um die Kinder behalten zu können? Oder kennst du dies alles aus deiner WG, von Freundinnen, beruflich …?
Wir möchten diese Geschichten hören und sammeln. Selbstverständlich kannst du anonym bleiben. Es ist Zeit, dass dieses Unrecht öffentlich wird.
Referentinnen: Jutta Brambach und Kirsten Plötz

Aus dem Märchenbuch der Grimmigen Schwestern

Als meine erste Partnerin einmal zu mir sagte, ich könne sie so schön wachküssen, war das die Initialzündung für meine erste feministische Märchenbearbeitung: „Die Dornrosen-prinzessin“. Interessanterweise endete diese aber dann tatsächlich nicht damit, dass die Prinzessin wachgeküsst wurde. Stattdessen begegneten sich da zwei nackte Mädchen, von denen das eine 100 Jahre geschlafen hatte. Und das Märchen war zu einer Geschichte über weibliche Selbstbestimmung geworden.
Diese Methode, Botschaften zu transportieren, gefiel mir. Und so entstanden im Laufe der Jahre noch drei weitere Märchenbearbeitungen. Sie thematisieren z. B. das absurde Schönheitsdiktat, dem Frauen unterworfen sind. Und im bisher letzten Märchen geht es um zwei Schwestern, die einander schätzen lernen: die Goldmarie und die Pechmarie.

Ich möchte versuchen, die Lesung einzelner Partien aus diesen Märchen durch einen Vortrag zu verbinden. Fragen und Kommentare sind erwünscht. Vielleicht kommt es ja auch zu einer richtigen Diskussion. Ich bin gespannt.

Autorin: Konstanze Wussow

Die Innere L*-Clownin. Federn lassen – dennoch schweben…

In diesem Workshop werden wir auf den Spuren der indianischen Clownin wandern. Wir wollen Altwerden und Jungbleiben und werden grenzenlos vielfältig und einfältig zugleich mit Nichtskönnen und Allesdürfen spielen.
Alle sind herzlich eingeladen!

Referentin: Sophia Altklug/Kristin Kunze

Die Magie des Geldes

Geld hat viele interessante Eigenschaften – es vermehrt sich auf wunderbare Weise, bleibt aber immer knapp oder löst sich in Nichts auf. In dieses Wunder können wir uns spirituell einklinken. Wir werden gemeinsam einen Weg beschreiten, der beim Gehen entsteht, um rituell und visuell mit Geist und Witz die Magie für uns zu nutzen.
Bitte mitbringen: Papier und Stift und wenn’s geht, Trommel oder Rassel

Referentinnen: Marie Sichtermann und Margo Avant

Regenbogenfamilien – Das Private ist politisch

Wie werden Lesben Mütter und wie wollen sie es in einer heteronormativen Welt werden? Wie wollen Lesben als Regenbogenfamilie leben?
Drei Lesben berichten über ihren Regenbogenfamilien-Alltag zwischen Mutterglück, politischem Engagement und Alltagsstress.
Die drei haben jede Menge Erfahrung:
mit vielfältigen Familienentwürfen,
mit politischem Engagement für Regenbogenfamilien,
vom Kinderwunsch bis zur weiterführenden Schule,
vom Leben im ländlichen Raum und in der Großstadt,
mit biologischer und sozialer Mutterschaft.
Als special guests sind angefragt: die Regenbogenkids der Referentinnen. Wir freuen uns auf eure Fragen und Erfahrungen und auf einen lebendigen Austausch mit euch. 

Referentinnen: Meike Nienhaus, Christel Brede und Birgit Brockerhoff

Radikal und lesbisch – radikal lesbisch?

Nationalität: lesbisch – zwischen Anpassung und Aufbegehren
Wie definieren wir uns selbst? Wie werden wir definiert? An Beispielen aus Literatur, aus Geschichte und Gegenwart, vor allem aber im Gespräch gehen wir der Frage nach, ob das Lesbisch-Sein an sich eine radikale Größe ist. Waren die Lesben in den 70er Jahren radikaler, als die Frauen liebenden Frauen heute? Können wir uns darauf ausruhen, was wir hier in Deutschland und Nordeuropa erreicht zu haben? Was ist mit den Lesben in anderen Ländern der Welt? Wie viel Visionen haben wir noch, wieviel Lesbian Nation existiert noch in Zeiten des Ehegattensplittings für Lesben? Wie links ist lesbische Patriarchatskritik, wie feministisch ist lesbisches Aufbegehren?

Referentin: Monika Mengel

Diskussionsrunde: Identität ist noch kein Programm – Widerständige lesbische Identität

Stefanie Kuhnen und andere

Gender als Performance

We are born naked – the rest is drag.”

Drag spielt mit Geschlechterrollen und machen zugespitzt sichtbar, was wir auch im Alltag erfahren und reproduzieren:
Die Inszenierung von Männlichkeit oder Weiblichkeit. An Körperhaltung, Mimik, Gestik, Haarschnitt oder Kleidung lesen wir das Geschlecht anderer Menschen ab und nutzen sie selbst, um uns zuzuordnen. Wie wäre es, für einen Tag Geschlechtergrenzen zu überschreiten und sich Verhaltensweisen und Ausdrucksmöglichkeiten anzueignen, die üblicherweise nur einem Geschlecht zugeschrieben und zugestanden werden?

In Gesprächen, Rollenspielen und Übungen zu Stimme und Bewegung erarbeiten wir uns ein Bewusstsein für alltägliche Geschlechterperformance. Anhand von Fotos und Videos setzen wir uns mit Erfahrungen und Motivationen der Teilnehmenden von Drag-Workshops auseinander und hinterfragen die binäre Geschlechterordnung.

Referentin: Stephanie Weber, Drag-King-Performerin, Gender- und Medienpädagogin, She’s the man* Drag King Workshop

Mit der Stimme stimmig werden – Die Stimmig-sein-Methode®

Die Stimmig-sein-Methode ist ein ganzheitliches Konzept zur Selbstorganisation der Stimme unter Einbeziehung der Psyche, welche in der (Sprech-)Stimmbildung, im Gesangsunterricht, in der logopädischen Stimmtherapie sowie in der psychologischen Beratung eingesetzt wird.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung mit interessanten Hintergründen zur Stimme und ihrer Verbindung zur Psyche werden wir mit einfachen Übungen die Stimme in ihrer Einfachheit und Kraft (wieder-)entdecken und über die Stimme einen Zugang zu unserer inneren Stimme erhalten.

Die Methode wurde von Uta Feuerstein (Dipl.-Sprachheilpädagogin und Sängerin) und Uta Himmelmann (Dipl.-Psychologin) gegründet.
Referentin: Uta Feuerstein

Stärke deine weibliche* Kraftquelle

Weiblichkeit ist Schöpfungskraft. Wenn du sie wieder freier zum Fließen bringst, kannst du in vielen Aspekten davon profitieren.
Neben einer kurzen Theorie-Einheit werden wir mit Meditationen und Übungen wieder mehr Bewusstsein und Energie in unseren Beckenbereich holen. Dabei unterstütze ich euch mit energetischer Arbeit um gebundene Energien wieder freizusetzen und alte Glaubenssätze zu lösen.
Ein Weg zu mehr Energie, Lebensfreude, Körperbewusstsein und authentischer Sinnlichkeit. Die Übungen und Meditationen sind einfach gehalten, so dass sie im Alltag praktiziert werden können.

Inhalt:

  • Das Thema Weiblichkeit enttabuisieren
  • Stärkung von weiblichem Selbstbewusstsein
  • Blockierende Glaubenssätze und die Opferrollen erkennen und ersetzen
  • Weibliches Körperbewusstsein stärken
  • Meditation zur Verstärkung des Erlernten

Referentin: Ute Liesegang

Android ohne Google – Datenschutz selbstbestimmt

Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Teilnehmerinnen das Handwerkszeug zu geben, die Sicherheit ihrer Daten weitgehend selbst zu bestimmen und den Schutz ihrer Privatsphäre zu erhöhen. Dazu möchten wir zeigen, warum und wie Android-Smartphones von Google befreit werden können. Es sollen die Hintergründe und das Vorgehen erklärt, sowie Vor- und Nachteile diskutiert werden.

Inhalte des Workshops werden sein:
• Android ohne Google – Motivation
• Was weiß Google alles über dich?
• Was ist alles „Google“ auf deinem Smartphone?
• Sichern, sichern und noch mal sichern
• Alternativen zu Google-Apps
• Ungewohnt, aber Google-frei!
• System-Apps ohne Root-Rechte löschen
• Zu guter Letzt: Google-Konto löschen

Referentinnen: Yvonne Buchholz und Hanna Weise

Den eigenen Weg würdigen. Für ältere Lesben, die sexuelle Gewalt überlebt haben

Dieser Workshop setzt den beim LFT 2018 begonnenen Austausch zum „Leben nach dem Überleben“ auf spirituelle Weise fort. Im Zentrum wird ein imaginiertes Ritual der Wertschätzung stehen, in dem auch das Älterwerden eine Rolle spielt. Welche Erkenntnis jede dabei für sich entdeckt und das, was aktuell im Betroffenenkreis wichtig ist, möchte ich gerne im Gespräch miteinander teilen.

Referentin: Ziriah Voigt
Zielgruppe: Lesben ab ca. 50 Jahren

„Zu mir selbst zurück“ – Ein Klopfakupressur-Workshop für lesbische Singles

Das Dasein als Single kann erfüllend und bereichernd und eine vollkommene Katastrophe sein. Schmerzhafte Trennungen hinterlassen ihre Spuren, Unsicherheit oder Ängste bezüglich der eigenen Zukunft, der Umgang mit dem Fehlen von körperlicher Nähe und Intimität sind nur einige Themen, mit denen du dich als Single immer wieder auseinandersetzen musst. Das kann ganz schön stressen, vor allen Dingen, wenn man unbeabsichtigt zum Langzeit-Single wird.

Die Klopfakupressur ist eine einfach zu lernende Methode zur Selbstanwendung zur Auflösung von akutem Stress, Verhaltensmustern, Glaubenssätzen, Blockaden. In diesem Klopfakupressur-Workshop werden wir Eure Ängste, Befürchtungen und Stress aus der Situation als Single konstruktiv bearbeiten, so dass ihr entspannter mit der Situation umgehen und wieder Perspektiven für das eigene Leben entwickeln könnt.

Referentin: Monika Richrath

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