Samstag 16-18 Uhr

Samstag 16-18 Uhr

Workshop: Viva la Vulva

Die Anatomie der Lust. Ein Workshop rund um die Vulva
In angenehmer, intimitätswahrender Atmosphäre möchten wir Spannendes über die Vulva vermitteln und mit euch ins Gespräch kommen über Anatomie, Lustzonen, Beckenboden, Orgasmus, „weibliche“ Prostata, Ejakulation und die Erektion der Klitoris, die viel größer ist als viele denken. Entdeckt die Vielfalt der Lust! Wir freuen uns auf euch! Viva la Vulva!
Referentinnen*:
Gudrun Meyer (Sexualpädagogin, Pro Familia Bonn),
Barbara Schiller (Sexualpädagogin, Pro Familia Köln-Zentrum) und
Sarah Dionisius (Beraterin im Rubicon).
Eine Kooperation von pro Familia und Rubicon.
Max. 14 Teilnehmerinnen*, trans*, inter* welcome!

Workshop: Beschwingt zur Musik. Discofox für alle

In diesem Kurs könnt Ihr Euch zu flotter Partymusik bewegen und Discofox lernen, auffrischen oder neue Figuren in Euer Repertoire aufnehmen. Wir beginnen mit dem Grundschritt um dann zügig nicht ganz so gängige Figuren einzuüben. So sollte für jede etwas dabei sein, um sich beflügelt durch den Raum zu drehen und auf den abendlichen Partys mit den Frauen ihrer Wahl 😉 das Tanzbein zu schwingen. Es wäre schön, wenn einige Frauen offen sind, welche Rolle (führend oder folgend) sie einnehmen werden.

Leiterin: Barbara Schmitz, u.a. Tanzsporttrainerin, gibt seit 2001 Tanzkurse im TSC conTAKT Düsseldorf, in Zülpich und bei anderen Anlässen, war viele Jahre im gleichgeschlechtlichen Tanzsport aktiv, viel Freude den Spaß an der Bewegung zu Musik weiterzugeben

Leider ist der Tanzraum nicht barrierefrei und nur über eine Treppe im ersten Stock über der Turnhalle erreichbar.

Erzählcafé im Begegnungsraum der Generationen

Junge lesbische und queere Frauen* treffen Frauen* unterschiedlicher Generationen der LESBISCHEN ALTERnativen (50+) aus dem rubicon e.V. (Köln).

Was war früher anders? Was können wir voneinander lernen? Wo wollen wir hin und wie schaffen wir es, uns zusammenzutun?

Alle sind herzlich willkommen, sich unseren Gesprächen anzuschließen!

Ganz unverbindlich besteht auch die Möglichkeit Meinungen und Wünsche auf anderen Wegen mitzuteilen: wir wollen nicht nur reden, wir wollen das, was wir untereinander herausfinden auch auf Leinwand, Karten und ähnliches bringen und für alle sichtbar machen.

Unser BegegnungsRaum ist während des gesamten L*FT geöffnet. Zeiten für Gespräche/Erzählcafes werden ausgehängt.

Workshop: Querdenken für die Post-/digitale Moderne

Wie es gelingt, berufliche biografischer Brüche kreativ zu nutzen, den für sich richtigen Weg zu finden und erfolgreich zu gehen? Birgitt Morrien nutzt dabei Ausführungen über ihren eigenen Werdegang und lässt die Stimmen einiger Klientinnen zu Wort kommen, die sie im Laufe von 25 Jahren Beratung begleiten durfte. Ein konkreter Coaching-Impuls rundet die Veranstaltung ab.

Bitte Stifte und Papier mitbringen!

Referentin: Birgitt Morrien, Senior Coach, Kölner Kommunikationswissenschaftlerin, Buchautorin und Bloggerin

Workshop: Playfight

Playfight ist ein spielerischen miteinander Kämpfen. Auch Raufen oder Rangeln genannt. Wichtig dabei: Es geht um ein Miteinander. Wir kämpfen nicht gegeneinander!

Playfight kann ganz verschieden sein: Ich kann Kraft rauslassen. Ich kann es ruhig angehen. Ich kann meine Kräfte messen. Ich kann den Körperkontakt genießen. Vielleicht habe ich schon als Kind gerauft und kann mich wieder wie ein wildes Kind fühlen. Vielleicht habe ich noch nie in meinem Leben mit jemandem gerangelt und mag es auf dem L*FT zum ersten Mal ausprobieren. Ich kann mich über den Boden kugeln. Ich kann lachen. Ich kann eine Katze sein. Oder eine Löwin.

Wie können wir das schaffen? Indem wir achtsam miteinander umgehen und nicht wild aufeinander losgehen, sondern gut kommunizieren. Und indem wir uns nicht als Kampf-Gegnerinnen* sehen, sondern als Rauf-Partnerinnen*.

Es gibt einige wenige Regeln, die in dem Workshop besprochen werden. Die wichtigsten: Wir tun uns nicht absichtlich weh. Und es kann jederzeit Stopp gesagt werden.

Für wen ist playfight geeignet? Für alle! Wenn du jedoch körperliche Einschränkungen hast, solltest du diese vorher absprechen.

Gern mitbringen: Sportkleidung (empfehlenswert sind lange Hosen), barfuß und ohne Schmuck, Wasser zum Trinken und für zwischendurch was zum Überziehen

Anleiterin: Johanna

Max. 15 Teilnehmerinnen*

Workshop: Improvisationstheater zum Kennenlernen

Wir wollen zusammen improvisieren, assoziieren, Szenen aus dem Moment entwickeln und mal das Planen sein lasen. Eben noch die Astronautin mit Höhenangst und kurz darauf eine verliebte Giraffe. Es kann heiter, ernst oder absurd werden … nichts muss, alles kann!

Theatererfahrung ist nicht notwendig, Neugier und Lust auf etwas Neues sind gute Voraussetzungen.

Leiterin: Julia Hupfeld

Julia Hupfeld ist seit 17 Jahren Improtheaterspielerin und leitet seit mehreren Jahren Impro-Workshops in unterschiedlichen Kontexten. Mehr Informationen unter www.ohja-improvisationstheater.de (im Entstehen)

Max. 12 Teilnehmerinnen*

Vortrag: Regenbogenhauptstadt ohne Lesben? Das RuT-Lesbenwohnprojekt als Symbol für Geschlechtergerechtigkeit und lesbische Sichtbarkeit

Das RuT-Wohnprojekt steht exemplarisch für den Kampf um Orte lesbischer Sichtbarkeit. Geplant als inklusives Frauen-/Lesbenwohnprojekt und Kulturzentrum in Berlin mit bis zu 80 Wohnungen, einer Pflege-Wohngemeinschaft, einem Veranstaltungsaal zur Nutzung für die queere Community und einem Kiez-Café soll es gemeinschaftliches Leben und Wohnen möglich machen.

Die Idee ist ein lebendiges Zentrum für alle Generationen und unterschiedlichste Menschen, ein queeres Zentrum im Kiez. Gleichzeitig fordern wir damit aber auch Teilhabe an der Gestaltung der Stadt und Geschlechtergerechtigkeit ein. Bezahlbarer Wohnraum, gemeinschaftliches Wirtschaften mit anderen im nachbarschaftlichen Miteinander: besonders für Frauen sind das existenzielle Themen.

Der fast 10 Jahre währende Aufbau des Lesbenwohnprojektes wirft viele Fragen auf was strukturelle Ungleichheit, Machtverhältnisse und Geschlechtergerechtigkeit betrifft. Diese Themen greift auch der Dachverband Lesben und Alter e.V. auf., der sich für die gesellschaftspolitischen Interessen älterer Lesben stark macht.

Hierüber und über unsere Erfahrungen wollen wir berichten. Gleichzeitig werden wir über den aktuellen Stand des Wohnprojektes informieren.

Referentinnen: Jutta Brambach

Workshop: Feuermachen mit und ohne Streichhölzer

Als wilde Frauen erfahren wir den Zusammenhang zwischen dem Entzünden des inneren und des äußeren Feuers. Schaffst du es, ein selbst aufgebautes Feuer mit einem einzigen Streichholz zu entfachen? Und bist du neugierig, ob du es schaffst, Feuer ganz ohne Streichhölzer o. ä. zu machen, indem du Holz auf Holz reibst, wie unsere Urahninnen es taten?
Ein Workshop, der dich einlädt, dich mit deiner Feuerkraft zu verbinden.

Referentinnen: Karen Laß und Marianne Ernst

Treffpunkt: Haupteingang
max. 20 Teilnehmerinnen

Alter Sex oder Sex im Alter?

Wie definiere ich Sex und wie unterschiedlich können wir ES gestalten? Gibt es lesbischen Sex und dann noch weiter differenziert ein Alterssex? Wo ist der Unterschied zu altem Sex, in Langzeitbeziehungen?

Wir wollen diskutieren und gleich auch Hand anlegen und schöne Übungen machen, die alters- und sonstige Kategorien übergreifend guttun.

Referentin: Laure Méritt

Workshop Lesben gegen Rechts

Vor einem Jahr beim LFT 2018 in Göttingen hat sich das Netzwerk „Lesben gegen Rechts“ gegründet. Seither ist viel passiert: Dem Netzwerk haben sich bereits über 300 Lesben, auch viele Organisationen, Gruppen und Dachverbände angeschlossen. Bei fast dreißig Dyke Marches, CSDs und verschiedenen Demos gegen Rechts waren „Lesben gegen Rechts“ mit Transparenten und Fahnen vor Ort. Monatlich erscheint der Newsletter mit Informationen gegen rechtspopulistische, -extremistische und faschistische Politik aus einem lesbisch-feministischen Blickwinkel.

Auf diese Erfolgsgeschichte wollen wir zurückblicken – und vorausschauen auf zukünftige Aktionen. Willkommen sind alle – ob bereits beim Netzwerk dabei, oder interessiert auch eine „Lesbe gegen Rechts“ zu werden oder einfach um sich zu informieren.

Das Netzwerk „Lesben gegen Rechts“ versteht sich als Teil der Lesbenbewegung und als Teil der Bewegung gegen die Rechtsentwicklung in Europa und weltweit. Wenn Du Dich dem Netzwerk anschließen willst, schicke eine E-Mail an lesben-gegen-rechts@web.de mit Vorname, Ort oder Region.

Leitung: Paula Taube und Monika Tschanz

Talkrunde: „… wie wir wurden was wir sind“. Aktivistinnen aus den westdeutschen feministischen Lesbenbewegungen der 70er und 80er Jahre erzählen

In persönlichen Erzählungen aus den Anfängen der 2. Frauen- und Lesbenbewegung werden Margo, Vera, Ulrike und andere Lesben berichten. Themen und Fragestellungen dieser Berichte sind:

– Was waren unsere Themen und Ziele?
– Welche Aktionen gab es?
– Welche Erfolge hatten wir und wo hat es auch mal nicht geklappt?
– Was ist heute davon noch übrig geblieben?

Erzählerinnen: Margo Avant, Vera Ruhrus, Ulrike Janz u. a.

Lesung und Workshop: Feministische Psychiatriekritik

Zu Beginn wird die Autorin Ausschnitte aus ihrem Buch „Feministische Psychiatriekritik“ vorlesen und Einblicke in die Trennung zwischen gesund und krank geben. Dabei geht es über die Pathologisierung von Homosexualität und Hysterie bis zur Frage „My Body my choice?“ bei Selbstverletzungen und „Essstörungen“.

Anschließend wollen wir gemeinsam tiefer ins Thema einsteigen, uns austauschen und diskutieren und uns mit der Frage beschäftigen, was das Thema mit Lesben zu tun hatte und hat.

Autorin: Peet Thesing

Gender-Pay-Gap und Engagement von Lesben in Gewerkschaften

Noch immer verdienen Frauen in Deutschland im Verhältnis 21 % weniger als Männer. Dies gilt auch für Lesben. Eine lesbische Lebensgemeinschaft hat somit ein doppeltes Minus von 2 x 21 %.

Wir informieren über den Gender-Pay-Gap und diskutieren im Anschluss darüber, warum sich Lesben in Gewerkschaften selten engagieren; wie wir das ändern können und am Beispiel von ver.di aufzeigen, wo und wie lesbe sich einbringen kann.

Referentin: Ricarda Obrikat (Hamburg)

Selbstbestimmt lesbisch leben und aktiv sein in Sambia, Afrika

Drei Aktivistinnen aus Sambia berichten über die Realität lesbischen Lebens im südlichen Afrika. Sie sind im Rahmen des Partnerschaftsprojektes von FliP e.V.  mit der Coalition of African Lesbians in Köln. Wie schaffen sie es, autonome Räume aufzubauen, wie beeinflussen sie ihre Gesellschaft? Wie können wir zusammen einen Süd-Nord-Dialog aufbauen?

Three activists from Zambia will tell about the reality of living as a lesbian in Southern Africa. How do they create autonomous spaces and initiate changes in their society? How can we create a South-North dialogue?

Vortrag und Diskussion in englischer Sprache, mit deutscher Übersetzung

Moderation: Cornelia Sperling, FliP e.V.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Drag King Performance Show

Wir sind eine Gruppe von drei Frauen*, die auf der Bühne als Drag Kings auftreten und eine wunderbar herrliche Show für jedermensch im Gepäck dabeihaben. Wir sind eine recht neue Kölner Gruppe (gegründet Mitte 2017), die sich dem Thema Gender kritisch auf der Bühne nähert und sich fix in die Herzen der Zuschauenden spielt. 
Auf der Bühne erwarten Euch eine Reihe von Lachnummern. Empowerment. Kluge Denkanstöße und queere Philosophie. Und was dieses Gender überhaupt mit den Menschen macht. Und Ihr bekommt unzählige Antworten, warum es eigentlich ziemlich gaga ist, dieses Gender.
Die versierten Drag Kings George Clownie, Hans Schwanz und Magic Mike sind Schwiegermutters Liebling und gleichzeitig Bohlens Brüder. Ihre Show gleicht einem Feuerwerk, bei dem sie königlich durch die Genres schlittern: Cabaret, Comedy, Lip-Sync, Improvisationstheater, ein touch Burlesque und politisches Kabarett.“

Kingz of Pop

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