Künstlerinnen

Künstlerinnen

LAZ reloaded- Ausstellung „Radikal-lesbisch-feministisch“

Das Lesbische Aktionszentrum Westberlin (LAZ) ging aus der Frauengruppe hervor, die sich 1972 innerhalb der Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW) gegründet hatte. Diese Frauengruppe gab sich 1975 den Namen LAZ als Zeichen der Zugehörigkeit zur feministischen Frauenbewegung. Aktionen und Forderungen des Lesbischen Aktionszentrums in den 70er Jahren waren Anschub dafür, dass heute weite Teile der Gesellschaft eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Lesben und Frauen entwickeln konnten.

Auf dem L*FT in Köln wird ein Teil der -bisher unveröffentlichter
Originaldokumente, Bild-, Tonmaterial und nicht zuletzt kostbare Schätze aus privaten Platten- und Instrumentensammlungen illustrieren erstmals die Kämpferischen Widerstandsformen, die fantasievollen Aktionen, die aus dem LAZ entstandenen Publikationen sowie die Fülle der Projekte, die zum Teil bis heute existieren, gezeigt. Sie dokumentieren die Lust am lesbischen Leben in all seinen Facetten.
Kuratorinnen Regina Krause und Christiane Härdel, https://www.laz-reloaded.de

Inka Wilhelm – Malerei/Druck/Collage/Objekte

Arbeit als eigenständige Künstlerin seit 2003, Mitglied im Co-Atelier Köln-Nippes seit 2016

2006-2010 Studium Diplom-Heilpädagogik an der Universität zu Köln. Schwerpunkte: Kunsttherapie (Prof. Dr. Barbara Wichelhaus, Dr. Hildegard Ameln-Haffke) und Gerontologie (Prof. Dr. Susanne Zank).

2009 Gründung des kunsttherapeutischen Angebots ‚Offenes Atelier kunstRAUM‘ gemeinsam mit drei Kolleg*innen in Köln-Kalk. Bis 2016 wöchentliche Begleitung des Angebots und eigene künstlerische Tätigkeit in diesem Rahmen. Seit Gründung von ‚kunstRAUM e.V.‘ 2011 Vorstand des gemeinnützigen Vereins.

2002-2006 Künstlerische Ausbildung im Atelier Middelmann, Bonn. Schwerpunkte: Malerei und Zeichnung.

2002-2003 Praktikum im Atelier Middelmann, Bonn. Aufgaben: Vorbereitung, Organisation und Begleitung von Ausstellungen.

Ausstellungen

2017 Einzelausstellung ‚Natürlement!‘ im Co-Atelier Köln-Nippes

2014 Einzelausstellung ‚Objections/Einwände‘ im Atelier Middelmann, Bonn

2013 Gruppenausstellung des Offenen Ateliers ‚kunstRAUM‘ im Mehrgenerationenhaus Köln-Kalk im Rahmen der KalkKunst

2011 Gruppenausstellung ‚Fernleihe‘ in der ‚Kunstkammer‘ Köln-Ehrenfeld

2010 Gruppenausstellung des Offenen Ateliers ‚kunstRAUM‘ im Paul-Schwellenbachhaus im Rahmen der KalkKunst 2010

2009 Jahresausstellung von Studierenden der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Department Heilpädagogik und Rehabilitation, Köln

2009 Gruppenausstellung im Mehrgenerationenhaus Köln-Kalk im Rahmen der KalkKunst

2003-2006 Gruppenausstellungen im Atelier Middelmann

Amati und die Rückkehr der „Göttin“

Schauen wir einmal zurück in unsere „Religiösen“ Wurzeln, finden wir erstaunliches. Wenn ich in die „Religionsgeschichte“ zurück bis in mindestens 40 000 Jahre vor unserer Zeit schaue, was finde ich? Unzählige Frauenstatuetten von dort hin bis in unsere Zeit. Die Installation gibt eine kleine Inspiration den Bogen zu spannen von den Wurzeln hin bis unter unsere Flügel, den Aufwind in eigene AnSichten.

Irgendwann in der Urgeschichte entstand die Spiritualität – möglicherweise als universale Ausdruck eines transzendenten göttlichen Bewusstsein. Wir wissen es nicht. Aber kann es sein, dass wir beginnen uns dieser „unerklärliche“ Verbundenheit, zu erinnern und dabei über unsere alten Wurzel stolpern, um mit der Nase darauf zu stoßen, was unter unseren Füßen ist?

Die sogenannten „Muttergöttinnen oder Magna Mater, Große Mutter (wieder) einmal erinnern. Es finden sich Wurzeln der Frauenkulturen nicht nur in Çatalhöyük vor 10 000 Jahren vor unserer Zeit. Werfen wir einen Blick auf die als „Fruchtbarkeitsgöttinen“ gestempelte Idole.

Und beginnen selbst zu forschen was sie uns sagen:

Aus den Wurzeln, auftrieb Auftrieb unter unsere Flügel geben, eigene Empfindungen und Erfahrungen mit ihnen zu machen.

Es kann sein, dass sie über die Zeit hinweg, heute noch erzählen? Es werden unterschiedliche „Idole“ als Installation gezeigt. Dabei geht es eher um ein eigenes wahrzunehmen, als um die Wissenschaftliche genaue Taxierung.

Richten wir also einen Blick zurück und möglicherweise beißt sich die „Schlange in den eigenen Schwanz“,- und schließt den Kreis, das Anfang und Ende vielleicht einen unendlichen Kreis bilden.

Susanne Ludwiga Mayer

Dipl. Sozialpädagogin – Künstlerin – Selbstständiger Farbcoach … Diplomarbeit: Möglichkeiten zur Entwicklung von Lebensperspektiven auf der nonverbalen Ebene unter Einsatz des Mediums Foto … Berufliche Tätigkeiten in Bildung & Beratung, Coaching& Persönlichkeitsentwicklung … Fotografie und Vergrößerungstechniken … Ausbildung & Praxis zur Farbberaterin nach Farben fühlen® bei Dipl.Päd. Rita E. Münsterkötter, Hamburg … Ausbildung und Praxis zur Medialen Beraterin „Kontakt zu den Engelwelten“ bei HP Kirstin Buchmann, Köln … Selbstständiges LUDWIGAº Farbcoaching, Susanne Ludwiga Mayer seit 2011.

Geschäftsphilosophie LUDWIGA° Farbcoaching ist geleitet von Bildern, welche uns in unserer individuellen Gesundheit und persönlichem Wohlbefinden zeigen.

Kontakt: Susanne Ludwiga Mayer LUDWIGAº

Farbcoaching

Postfach 18077

10205 Berlin
mail (at) ludwiga-farbcoaching.de

www.ludwiga-farbcoaching.de

Tatjana Susann Mark („Tat“)

Tat lebt und studiert in Köln, die Kunst und das Schreiben begleiten sie schon seit ihrer Kindheit.

1992 geboren in Düsseldorf

2017 Abschluss an der Technischen Universität Dortmund (Rehabilitationspädagogik)


Techniken und künstlerische Auseinandersetzung

  • Lyrik in Text und bewegten Bildern
  • Acrylfarbe
  • Wasserfarbe
  • Bleistift
  • Materialmix

2017: gemeinschaftliche Ausstellung mit dem Fotografen Frank Gustrau: The female body – between magic and terror. Malerei trifft Fotografie. Dortmund.

Joanna Stange

  • 1988 geboren in Wuppertal;
  • Lebt und arbeitet in Köln;
  • 2010 – 2014 Kunst- und Pädagogikstudium an der Bergischen Universität Wuppertal;
  • 2012 – 2019 Kunstvermittlung, Feministische Kunstprojekte (Queere Jugendarbeit), Bühnenbild;
    • Gruppen Ausstellungen|Projekte:

      • 2018  #foxdevilswild Kollektiv, LOFFT, das Theater, Bühnenbild, Leipzig
      • 2018  SITTart Galerie, Düsseldorf
      • 2018  Offene Ateliers, Köln
      • 2018  Galerie Kunstkomplex, Wuppertal
      • 2017  BRIK, Brüssel
      • 2017  P R I V A T lll, Köln
      • 2017  Café ADA, Wuppertal
      • 2017  Galerie Kunstkomplex, Wuppertal
      • 2017  Chears For Fears Festival, FFT, Düsseldorf
      • 2016  Photoszene Festival, Museum für verwandte Kunst, Köln
      • 2016  P R I V A T ll, Brüsselerplatz 3, Köln
      • 2015  P R I V A T l, Kölnerstrasse, Wuppertal
      • 2014  Sommerloch, Wuppertal
      • 2014  Köhlerlisel, Wuppertal
      • 2013  artig, Kempten
      • 2013  Screenshot, Wuppertal
      • 2013  WTF, Frankfurt
      • 2012  Screenshot, Wuppertal
      • 2011  WOGA, Wuppertal

www.joannastange.de

Astrid Glenk

    • Bahnhofstr. 26, 06567 Bad Frankenhausen, Tel. 034671 990349, Mobil 015783653815, astridglenk@web.de, geboren 13.02.1955 in Stuttgart;

    • 1972 Schulbesuche beendet
    • 1980 Tischlergesellin, Geburt meines 1. Sohnes
    • 1982 Beginn der Italienaufenthalte
    • 1985 Geburt meines 2. Sohnes in Italien
    • 1987 Geburt meiner Tochter in Italien
    • 1992 Ende der regelmäßigen Auslandsaufenthalte

  • 1994 Tischlermeisterin im Kollektiv Lutter am Barenberge
  • 2002 eigene Werkstatt Am Krautbusch 10, 38685 Bredelem
  • 2009 Kauf eines Mehrfamilienhausen in Bad Frankenhausen
  • 2010 Beginn der Gestaltung und des Ausbaus des Hauses in Bad Frankenhausen
  • 2015 freischaffende Künstlerin

Unregelmäßige Ausstellungen bei den Lesbenfrühlingstreffen (LFT)

L. R. Tesch

1956 in Berlin geboren,
seit über 40 Jahren Arbeit mit dem Medium Photographie
Photoveröffentlichungen, Rezensionen und Beiträge u.a. in
„Ypsilon“ / „WEIBBLICK“ / „UKZ“ / „Irrsinn“ / „outline“ / „sic“ feministische Zeitschrift Wien / „“YABYUM“ Zürich
Bücher wie „Heimliche Auge“ / „Stadt der Frauen“ / „Berliner Stadtführerin“
in Katalogen wie „Macht und Konkurrenz“ / „Frauenbilder 2“ / „Querschnitt 15-18“
eigene Kataloge
„Ausflüge oder die Trauer im Nacken“ 1995
„Macht und Konkurrenz“ Frauenporträts, 1997
"Lesben in der DDR" 2004
Einzelausstellungen
u.a. in Berlin, Dresden, Weimar, Magdeburg, Nijmegen (Niederlande)
Gruppenausstellungen
u.a. in Berlin, Bremen, Cottbus, Erkner, Grünheide, Göttingen, Leipzig, London, München, Nijmegen,
Rostock, Wien, San Francisco
seit 1993
bildhauerische Arbeiten in Granit / Holz / Marmor / Sandstein
arbeitete bis 2004 vorwiegend in den Werkstätten der „Freien Kunstschule“ Berlin
gelernt bei Erwin Leber, Rüdiger Schöll
Ausstellungen der bildhauerischen Arbeiten
u.a. in Berlin, Cottbus, Dresden, Lawitz, München, Rostock
Mitglied im Kunst- und Kulturverein "Querformat-b e.V.", Kunstfreunde Erkner e.V.
sowie Mitbegründerin von "Parlament der Künste 2016".
L. R. Tesch / mail to: leotesch@web.de / www.art-l-tesch.de

Rita Martin, Der Weg des Körpers

Performative Foto- und Videoarbeit, Performance
Seit Anbeginn arbeite ich mit meinem eigenen Körper.
Vom Aktzeichnen über das Fotografieren ging der Weg immer über den Körper. Als die Bilder in Bewegung kommen wollten, war die Entwicklung zu Video und Performance der nächste Schritt. Bei den Videos und Fotoarbeiten gehe ich mit minimaler Vorgabe in einen offenen Prozess über wenige Tage und zum Teil blind gefilmt. Durch langsames Hineingehen, Entfalten, Geschehen-Lassen, Experimentieren, manchmal auch durch Erschöpfung, entwickelt sich Neues, das so nicht vorhersehbar ist. Mich interessiert, was in einem Raum körperlich machbar ist, wie ich ihn erkunden und eine Verbindung zwischen Köper und Raum herstellen kann. Bei den ortsbezogenen Arbeiten suche ich nach einer Verbindung zwischen dem Ort und meinen Themen. Das gewonnene Material wird einer Auswahl und Ordnung unterzogen bis eine Art Choreographie entsteht. Nachgefilmt wird nicht.


Mit meiner Arbeit versuche ich, etwas zu zeigen, das eigen und persönlich ist, aber auch einen Beitrag zur lesbischen Kultur leistet. Das gelingt bei jeder Arbeit unterschiedlich, denn das Politische muss deutlich sein, während das Leise und Prozesshafte ihre eigenen Bedürfnisse haben.

„Kleine Milde braun/grün“:
Es handelt sich um eine ortsbezogene performative Arbeit, die 2018 im Rahmen eines Stipendiums in einem kleinen Ort im Osten entstand. Die Raumsituation ist nicht so wie sie scheint. Alles, was darin sichtbar ist, fand real an diesem Platz statt (und nicht vielleicht später am PC…).
Wer gut verwurzelt ist, kann überall arbeiten. Und sich in einer völlig unscheinbaren Ecke, an der jeden Tag die Schulkinder vorbeigehen, in die Luft schwingen….

Ange H.

„ DAS TAT LESBIAN ART“

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